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Pflichtprogramm für Hausbesitzer – Wie Sie Ihr Eigenheim absichern sollten

Tennisballgroße Hagelkörner, Stürme bis hin zu Windhosen – extreme Wetterlagen nehmen auch in Deutschland zu. Große Schäden am Haus können die meisten Hauseigentümer nicht aus ihren Rücklagen finanzieren. Eine Versicherung gegen Feuer, Sturm, Hagel und Leitungswasserschäden ist deshalb ein Muss.


Zwar ist die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Haus in Deutschland durch ein Erdbeben erschüttert wird eher gering, aber Sturm, Hagel, Blitz, Regen, Feuer oder ein einfacher Rohrbruch können jeden treffen. Aus diesem Grund sollte jeder Hausbesitzer eine Wohngebäudeversicherung abschließen. Tritt ein Ernstfall ein, kann diese Versicherungspolice zumindest die Schäden abdecken. Da die Wohngebäudeversicherung so wichtig ist, bestehen meistens auch Banken auf den Nachweis, dass diese abgeschlossen wurde, bevor sie einen Baukredit vergeben.


Die Wohngebäudeversicherung schützt nicht nur das Haus, sondern auch Nebengebäude, wenn diese im Vertrag mit erwähnt sind. Außerdem sind Teile, die mit dem Haus fest verbunden sind, wie zum Beispiel ein Wintergarten, eine Garage oder die Rolläden, mitversichert.


Wichtig zu wissen ist, dass die Versicherung bei Stürmen erst ab Windstärke 8 greift und auch nur Geldbeträge bis zur vereinbarten Versicherungssumme auszahlt. Florian Haas, Vorsitzender der „Schutzgemeinschaft für Baufinanzierende“ in München, empfiehlt deshalb, nicht am falschen Ende zu sparen: „Eigentümer sollten darauf achten, dass die Versicherungssumme den Wert ihres Hauses entspricht oder einen Unterversicherungsverzicht vereinbaren.“


Aber Vorsicht! Die Wohngebäudeversicherung deckt nicht alles ab, vor allem keine Hochwasserschäden. Der Grund: Wassermassen, die von außen eindringen, gelten als sogenannte Elementarschäden. Sebastian Reif, Town & Country Haus, warnt deshalb: „Läuft nach einem Unwetter der Keller voll, zahlt der Wohngebäudeversicherer nicht, denn ein vollgelaufener Keller gilt als Hochwasserschaden.“


Wer sich gegen Schäden durch Hochwasser und Ähnliches absichern möchte, der benötigt eine Elementarschadenversicherung. Diese greift bei Überschwemmungen, Rückstau, Erdrutsch oder Erdsenkungen und auch bei Lawinen.


Leider bekommen diejenigen, die eine Elementarschadenversicherung wirklich benötigen sie meistens nicht. Wer etwa sein Haus am Rhein oder an der Oder gebaut hat, wird keine Police für Hochwasserschäden erhalten. Die Versicherer wollen das hohe Risiko nicht tragen. Doch es besteht neue Hoffnung, dass künftige Verträge über eine Wohngebäudeversicherung Elementarschäden und damit auch Hochwasser- und Überschwemmungsschäden abdecken. Zumindest sehen dies die von der Versicherungswirtschaft empfohlenen Musterbedingungen vor.